„Gegen einen Aufmerksamkeitsverlust in Sachen weltweiter Armut schreibt auch Hermann Lueer an. Er hat ein klassisches Pamphlet vorgelegt, etwa in der Tradition von Michel Chossudovskys erfolgreichem Buch „Global brutal" (2002), auf das er sich auch bezieht, von dem er sich aber schon dadurch absetzt, dass er keine Auflistung des globalisierten Elends bieten will. Die Milleniumsziele und die Problematik ihrer Umsetzung bilden den Ausgangs- und Schlusspunkt seiner Schrift, die in der Hauptsache ein anderes Interesse verfolgt. Sie stellt die Marktwirtschaft selber auf den Prüfstand. Die Argumentation schließt an das „Kapital" von Karl Marx an und dokumentiert damit das neu erwachte Interesse an der Kritik der politischen Ökonomie, das sich auch in der politischen Bildung bemerkbar macht.“
Aus: Praxis Politische Bildung 12. Jg., 1. Vj. 2008
„Was an diesem Buch speziell erfreut, ist dass es mit einfachen Beispielen und Worten die grundsätzlichen Zusammehänge des Wirtschaftens erklärt. Bei vielen Büchern, die sich um dieses Thema drehen, muss man sich oft zuerst ein ganzes Fachvokabular antrainieren, dass man überhaupt die Aussagen versteht. Das wird bei diesem Buch tunlichst vermieden. Dieses Buch (163 Seiten) ist ein genialer Einstieg für alle, die schon immer einmal sich mit linker Kritik am Kapitalismus auseinandersetzen wollten, aber nicht gleich Marx’ drei Bände Kapital (mehrere tausend Seiten) durchwälzen wollten.“
Aus: koopera Aktionszeitung der Jugendorganisation der schweizer Gewerkschaft Unia http://www.koopera.ch/?p=59
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